Autoklaven: zum Sterilisator und zurück

In der Pharmaindustrie liegt die Messlatte qualitativ gesicherter Produktionsabläufe sehr hoch. Kommen Schnelligkeit und Komplexität hinzu, muss eine Anlage, die die Aufgabe hat, Infusionsflaschen zu sterilisieren, einen sehr hohen Grad an Zuverlässigkeit besitzen. ETT sorgte für den Palettier- und Depalettierprozess vor bzw. nach der Sterilisation im Autoklaven.

Für einen Pharmakunden, bei dem es hier um das Thema Sterilisation im Autoklaven geht, hatte ETT bereits mehrfach erfolgreich eine Anlagen-Lösung reali­siert.

Die gut abgestimmte, teamübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Gewerke
von Transport- und Steuerungstechnik wie auch die Erfahrung für technische Details hat sich bei ETT auch diesmal wieder sehr bewährt.

Der Ablauf
Hierbei wurden der notwendigen lücken­losen Nachverfolgung durch Anbindung an eine übergeordnete Steuerung sowie der strikten Einhaltung des FiFo-­Prinzips Rechnung getragen.

Der Kern der Lösung

  • Vorsammeln der Flaschen
  • Packen von Infusionsflaschen
  • in Edelstahlwannen
  • Aufstapeln der Wannen
  • Befördern der Wannenstapel zum Sterilisator
  • Entstapeln der Wannen
  • Entpacken der Flaschen aus Wannen
  • Rücktransport der Wannen

Es arbeiten jeweils immer mehrere Roboter Hand in Hand – sowohl beim Einsetzen und Stapeln als auch beim Abstapeln und Entladen.

Fazit
Das Design der Anlage erfolgte unter Einhaltung der strengen Vorgaben der GMP-Compliance: Die Grundsätze einer „guten Herstellungspraxis“ werden erfüllt. Nur so sind die hohen Anforderungen für Dokumentation, Qualifizierung und Validierung gesichert. Tempo plus Zuverlässigkeit sind der Kernnutzen der Anlage und sorgen so für eine rasche Amortisation der Investition und hohe Produktqualität.